[Blogevent] - Grünes Risotto mit Zucchini und Edamame


Grünes Risotto mit Zucchini und Edamame
Früher war Risotto etwas ganz ungewöhnliches für mich. Ich hatte es bis zu einem gewissen Zeitpunkt noch nie irgendwo bestellt, noch nie zubereitet und auch sonst noch nirgendwo gegessen. Man könnte sagen, es war ein Fantasie Gericht für mich, auch wenn das total idiotisch klingt. Als ich dann eines Tages ein Päckchen mit Risotto Reis bekam.
Grünes Risotto mit Zucchini und Edamame
Fürs erste konnte ich damit nichts anfangen. Als ich das Päckchen in meinen Händen hin und her drehte, bemerkte ich, wie sich die Worte meiner Freundin in den Kopf schlichen und ich mich daran erinnerte, wie sie mal sagte, Risotto sei überhaupt nichts für sie. Weich, schleimig, ohne Konsistenz und überhaupt nicht ihr Geschmack. Müsste ich Risotto beschreiben, wäre es ganz klar ein cremiges Reisgericht, welches mit allen möglichen Zutaten verfeinert werden kann. Aber was soll man sagen, Geschmäcker sind verschieden. 
Grünes Risotto mit Zucchini und Edamame
Trotz der negativen Worte meiner Freundin in meinem Kopf, suchte ich mir wohl das einfachste Risottogericht heraus und war begeistert. Es war ein einfaches Zitronen-Risotto. Typisch zubereitet und zum Schluss mit Zitronenabrieb und –saft verfeinert, Parmesan drüber, perfekt! Seit diesem Tag war Risotto auch nichts Ungewöhnliches mehr für mich, sondern ein einfaches und leckeres Rezept. Kürbis-Risotto war mein absoluter Favorit, was für mich aber ein typisches Herbst-Risotto ist. Momentan will ich aber nicht an Herbst oder Kürbis denken. Frühling muss es sein! Deswegen habe ich mir für das Blogevent ... lecker Risotto schlemmen ... (dazu mehr nach dem Rezept) dieses grüne Frühlingsrisotto mit Zucchini, Edamame und Limette überlegt! Für das grüne Risotto braucht ihr:

2 Schalotten, 1 Zucchini, 1 Knoblauchzehe, 250g Risottoreis, 600-700ml Brühe, 100ml Weißwein, Saft und Abrieb einer Limette, 100g geriebenen Parmesan, 2 El Olivenöl, 1 El Butter, 100g Edamame
Grünes Risotto mit Zucchini und Edamame
(1) Zucchini klein würfeln und mit Olivenöl goldbraun anbraten. Die Zucchiniwürfel aus der Pfanne nehmen und vorerst beiseite stellen.
(2) Schalotten klein würfeln, Knoblauch fein hacken und in der selben Pfanne im Öl kurz andünsten.
(3) Risottoreis hinzufügen und solange umrühren bis der Reis glasig ist. Anschließend mit Weißwein ablöschen.
(4) Sobald der Wein verdampft ist, Brühe hinzugeben, sodass der Reis damit bedeckt ist. Limetteabrieb und Limettensaft ebenfalls hinzufügen und immer wieder rühren, damit nichts anbrennt. Sobald die Brühe vom Reis aufgesogen wurde, wieder neue Brühe hinzufügen.
(5) Währenddessen Edamame ca. 5min in kochendem Salzwasser garen.
(6) Sobald die Brühe aufgebraucht und der Reis gar, dennoch bissfest ist, Butter und ca. 2/3 vom Parmesan hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
(7) Schließlich Zucchiniwürfel und Edamame hinzufügen, kurz warm werden lassen und mit restlichem Parmesan servieren.
Grünes Risotto mit Zucchini und Edamame
Das Blogevent stammt gleich von drei tollen Bloggerkollegen, und zwar Tina von Lecker & Co, Sascha von Lecker muss es sein und Cat von Schlemmerkatze, bei denen ihr ebenfalls alle weiteren Infos und ganz viele tolle Risotto Rezepte finden könnt :)
Für das Risotto habe ich noch ein paar Zucchinischeiben und ein paar der Edamame mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt und mit ein wenig Olivenöl besprenkelt im Ofen gebacken. Macht sich nicht nur schön als Deko, sondern schmeckt auch lecker :)
... lecker Risotto schlemmen ... || Blogevent

[Lets cook together] - Wareniki auf die schnelle und faule Art

Wareniki auf die schnelle und faule Art
Obwohl ich als Kind nicht lange in Russland gelebt habe, drehen sich die meisten Gerüche oder Eindrücke, welche ich mit meiner Kindheit verbinde, genau darum. Und so muss ich jedes Mal, an die sibirischen Wälder denken, wenn ich mit dem Auto auf einer Straße fahre, welche durch ein kleines Waldstück führt. Wenn ich Wassermelone esse, schweben meine Gedanken wieder, in der Hütte im Garten meiner Großeltern, herum und ich kann schon fast den alten Holzboden vor mir fühlen und sehen.
Wareniki auf die schnelle und faule Art
Und so ist es dann jedes Mal für mich, als würde ich mit meinem Opa durch den Wald fahren, überall von Sumpf und Bäumen umgeben. Die Straßen alt, gebrochen oder auch mal gar nicht vorhanden. Dabei kommt mir der Geruch von warmen Weißbrot in die Nase, welches wir zuvor an einer kleinen Straßenrand Bäckerei besorgt hatten. Mit dazu eine riesige Wassermelone, die fast den ganzen Kofferraum in Anspruch nimmt. Gemeinsam mit meiner Oma, Tante und meinen Eltern geht’s in Richtung Garten, welcher ebenfalls riesengroß und ewig weit entfernt ist, zumindest in meiner Erinnerung.
Wareniki auf die schnelle und faule Art
Den ganzen Tag verbringen wir dort. So recht erinnere ich mich gar nicht, was denn ganzen Tag über gemacht wird. Die „Großen“ waren bestimmt mit gießen beschäftigt, Unkraut entfernen oder das ein oder andere bereits ernten. Um die Mittagszeit gab es dann die vorgekühlte Wassermelone und die Weißbrotreste, die während der Fahrt nicht im Bauch gelandet sind. Ich sag’s euch. Ein Brot, welches das ganze Auto, mit seinem frisch gebackenen Geruch hüllt, hält nicht lange. Gegen Abend wurde dann das Essen vorbereitet. Es wurde gegrillt. Aber nicht wie man es hier kennt, mit verschiedenen Fleischsorten, Würstchen, unterschiedlichen Salaten oder verschiedene Saucen. Es gab Schaschlik, einem marinierten Fleischspieß. Dazu einen Salat mit Tomaten, Zwiebel und Gurken frisch vom Feld und das war’s auch schon. Aber für mich einfach perfekt und wunderschön!
Wareniki auf die schnelle und faule Art
Egal wie oft ich aber jetzt Schaschlik esse, das Gefühl dieser warmen, sonnigen und sorgenfreien Tage kommt nicht zurück. Ein anderes Gericht, was mich jedoch wieder in alte Tage zurück versetzt sind Wareniki. Halbmondförmige Teigtaschen, für mich am liebsten mit Kartoffelbrei und in Butter-geschmälzten Zwiebeln gefüllt. Für Wareniki musste es schon einen größeren Anlass geben, denn dafür musste man eine Weile in der Küche stehen und die leckeren Teigtaschen formen. Um trotzdem mal an einfachen Tagen in den Genuss zu kommen, gab es bei uns eine „faule“ Variante. Also genau für die Situation, wenn man mal keine Lust auf langes vorbereiten hatte, es schneller gehen musste und man einfach faul war. Für die schnelle „faule“ Variante der Wareniki braucht ihr:

Für den Teig: 1 Ei, 1 Tl Salz, 150 ml Wasser, ca. 350g Mehl
Außerdem: 4-5 Kartoffeln, 1 große Zwiebel, 2 El Öl, 2 El Butter
Wareniki auf die schnelle und faule Art
(1) Aus Mehl, Salz, Ei und Wasser einen Teig zubereiten. Der Teig sollte nicht mehr kleben und schön elastisch sein. Falls nötig etwas mehr Mehl oder etwas mehr Wasser hinzugeben. Anschließend den Teig bedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.
(2) Die Kartoffeln schälen, vierteln und im gesalzten Wasser kochen bis sie gar sind.
(3) Aus dem Teig Stangen rollen und in kleine Stücke schneiden. Diese jeweils von beiden Schnittstellen in Mehl drücken und auf einer bemehlten Fläche lagern.
(4) Sobald ihr einige Stücke zurecht geschnitten habt, in kochendes Wasser, welches leicht gesalzen ist, geben, und dabei gelegentlich umrühren. Sobald die Teigstücke an die Oberfläche kommen noch ca. 3 min weiter kochen, bevor ihr sie herausschöpft und in einem Sieb abtropfen lässt.
(5) Während die Kartoffeln kochen und die Teigstücke fast fertig sind, Zwiebel in Würfel schneiden und goldbraun in Öl anbraten. Zum Schluss Butter hinzufügen und schmelzen lassen, dabei aufpassen das die Zwiebeln nicht zu dunkel werden.
(6) Fertige Kartoffeln, gekochte Teigstücke und geschmälzte Zwiebeln in einem Topf zusammen geben und verrühren. Das Ganze noch mit Schmand servieren und fertig!
Wareniki auf die schnelle und faule Art
Das ist mein absolutes Kindheitserinnerungen Rezept, wobei die normalen Wareniki natürlich auch an erster Stelle stehen. Wieso ich heute etwas nostalgisch werde? Für den Monat März werden für die „Lets cook together“ Kochaktion von Ina (whatinaloves) Kindheitserinnerungen gesucht und ich wusste schon beim Lesen genau, um welches Rezept es sich bei mir drehen wird. Die Aktion gibt es schon seit ein paar Jahren und es wird jeden Monat zu einem bestimmten Thema gekocht, gebacken, gemixt oder was eben dazu passt ;) Was ist euer liebstes Rezept aus der Kindheit? Habt ihr auch Situationen, bei denen ihr sofort an Früher denken müsst?
Lets cook together || whatinaloves

[Frühlingszeit] - Süßkartoffelbrote mit fruchtigem Salat

Süßkartoffelbrote mit fruchtigem Salat
{Werbung} Wie steht ihr zu neuen Foodtrends? So wirklich beschäftige ich mich damit nicht, aber den ein oder anderen neuen Trend sieht man dann doch schon mal auf Instagram, Pinterest & Co. So habe ich schon Sushi Burritos, Cookie Dough Eis, Buddha Bowls, Jackfrucht als Fleischersatz, Seetang anstatt Grünkohl oder Kaniwa-Samen für Quinoa gesehen.Süßkartoffelbrote mit fruchtigem Salat
Ich denke die Liste kann noch viel viel weiter geführt werden und es sind tatsächlich Sachen dabei, die auch ich gerne mal ausprobieren würde. Ich meine, wer würde schon zu einem Ganzen Sushi Burrito nein sagen ;) Ein weiterer Trend, welcher mir aufgefallen ist, sind Süßkartoffelbrote. Also Süßkartoffeln, welche in Scheiben geschnitten werden, gebacken und bunt belegt werden können.
Süßkartoffelbrote mit fruchtigem Salat
Zum einen möchte ich euch heute genau diese Süßkartoffelbrote zeigen, wobei sie natürlich nicht ganz als Brotersatz funktionieren, aber dennoch sehr gut mit Salat gegessen werden können. Zum andern möchte ich euch etwas über den Online Shop Lecker isst es erzählen, bei dem viele regionale Köstlichkeiten gefunden werden können
Süßkartoffelbrote mit fruchtigem Salat
Lecker isst es ist ein Shop, welcher uns auf kulinarische Reise durch die verschiedensten Regionen Deutschlands mit nimmt und verdeutlicht dabei die Leidenschaft für natürliche Produkte und die Liebe zu den Rohstoffen. Ob Bio-Käse aus dem Tegernsee Tal, innovative Ketchup-Variationen von der Hansestadt Hamburg oder vegane Delikatessen aus München – sie machen uns auf kleine Handwerksbetriebe und Manufakturen aufmerksam und machen ihre regionalen Produkte für ganz Deutschland zugänglich.
Süßkartoffelbrote mit fruchtigem Salat
So findet man auch einzigartiger Produkte, welche sonst nicht im handelsüblichen Supermarkt zu finden sind. Deshalb war ich sehr glücklich, als ich die Möglichkeit hatte ein paar Produkte zu probieren. Mein liebstes Produkt war eindeutig der Himbeeressig von Fruchtwerker. Es werden Himbeeren aus der Region um Lübeck zu einem milden Essig verarbeitet und kann zu, Salat oder zum Sauce verfeinern, verwendet werden. Es gibt auch andere tolle Sorten mit Erdbeere, Zitrone oder Honig, welche ich in Zukunft ebenfalls probieren möchte. 
Süßkartoffelbrote mit fruchtigem Salat
Ein weiteres Produkt war der Frühjahrshonig von Jonas & Daniel – Die Honigwanderer. Ich esse eigentlich keinen Honig, zumindest nicht auf meinem Brot. Aber in Dressings oder Saucen kann er sich ruhig sehen lassen. Ab Ende April sammeln die Bienen von Jonas & Daniel fleißig Nektar von Streuobstwiesen der Hersbrucker Alb. Der Frühjahrshonig hat eine goldgelbe Farbe und ein mildes Aroma, mit zarter Honigsüße. Der milde Honig passt sehr gut zu milden Käsesorten, oder auch zu jungen Blauschimmelkäse.
Süßkartoffelbrote mit fruchtigem Salat
Die Kombination beider Zutaten sorgt für eine angenehme und milde Salat Vinaigrette, welche perfekt zum Salat auf meinen Süßkartoffelbroten passte. Für die Süßkartoffelbrote mit fruchtigem Salat braucht ihr:

3-4 Süßkartoffeln, eine handvoll grüne Trauben, eine handvoll Heidelbeeren, 100g Edamame, ca. 200g gemischten Salat mit jungen Spinat- und Mangoldblättern, 60g gehobelten Parmesan, 1 Tl Honig (zum Beispiel Frühjahrshonig von Jonas & Daniel), 2 El Himbeeressig (z.B. von Fruchtwerker), Salz, Pfeffer, 2 El Olivenöl, 1 Tl Senf
Süßkartoffelbrote mit fruchtigem Salat
(1) Süßkartoffeln schälen und in dicke Scheiben schneiden. Scheiben mit etwas Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Im Ofen bei 200°C für ca. 20min backen.
(2) Heidelbeeren und Trauben halbieren, Edamame kurz in Salzwasser kochen und Schale entfernen.
(3) Für das Salatdressing Honig, Senf, Essig, Öl, Salz und Pfeffer in ein verschließbares Gefäß geben und gut schütteln. Nach Bedarf etwas mehr Essig oder Honig hinzufügen.
(4) Salat mit Trauben, Heidelbeeren, Edamame und Dressing mischen und diesen auf die gebackenen Süßkartoffeln verteilen. Zum Schluss noch Parmesan darüber streuen.
(5) Falls man gleich einen Salat machen möchte, die Süßkartoffeln in Streifen schneiden, ebenfalls backen und schließlich lauwarm zum angemachten Salat geben.
Süßkartoffelbrote mit fruchtigem Salat
Für diesen Beitrag habe ich Produkte verwendet, welche ich von Lecker isst es zugeschickt bekommen habe. Vielen Dank für die schöne Produktauswahl! Meine Meinung bleibt meine eigene und wird dadurch nicht beeinflusst! ;)